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Gesundheitsnachrichten

Preisverleihung



Der Arbeitskreis Jugendzahnpflege Lahn-Dill (AKJ Lahn-Dill) hat Ende September für sein Projekt „Knackig frisch hält fit – mach mit!“ den Wrigley-Prophylaxe-Preis erhalten. Der Frühstückswettbewerb macht gesunde Ernährung für Kinder alltäglich.

Damit die Idee des Zuckerfreien Vormittags in den Köpfen der Kinder ankommt, reicht der jährliche Besuch in den Schulen nicht aus. Das Projekt holt deshalb seit 2013 die Lehrkräfte mit ins Boot, um das Thema langfristig in den Alltag der Kinder einzubinden. Bei dem Frühstückswettbewerb sammeln die Lehrkräfte die Unterschriften der Kinder, die ein zuckerfreies Frühstück mitbringen, auf einem Plakat und senden dieses am Ende der Wettbewerbsfrist ein. Der Arbeitskreis lost aus den eingereichten Plakaten dann die Gewinner aus (1. bis 10. Preis sowie für jede teilnehmende Klasse einen Trostpreis).

Das Projekt vermittelt ein Gemeinschaftsgefühl, da jeder Schüler zum Klassenziel beiträgt. Zudem trägt das Projekt dazu bei, Kindern die Ernährung im Alltag täglich bewusst zu machen. Aufgrund der regen Teilnahme und der positiven Rückmeldungen vonseiten der Schulen ist der Wettbewerb seit 2014 jährlich ausgeschrieben und damit fester Bestandteil der Jugendzahnpflege Lahn-Dill. Prophylaxe-Pädagogin Ute Diehl und Diplom-Oecotrophologin Marie-Luise Lenz-Graf nahmen den Preis in Höhe von 1.000 € stellvertretend für den Arbeitskreis Jugendzahnpflege Lahn-Dill entgegen. Die Urkunde überreichte Prof. Dr. Hendrik Meyer-Lückel, Direktor der Klinik für Zahnerhaltung, Präventiv- und Kinderzahnmedizin, Universität Bern.

Im Rahmen der Kariesgruppenprophylaxe besuchen die Fachkräfte des AKJ Lahn-Dill einmal jährlich alle Grundschulklassen und ein- bis zweimal jährlich alle Förderschulen im Landkreis. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei im Umgang mit Ernährung und einem Zuckerfreien Vormittag und der richtigen Zahn- und Mundpflege geschult werden, um ihre Zahngesundheit nachhaltig zu verbessern.


Geprüfte Zahnimplantate haben wissenschaftlich belegte, hohe klinische Erfolgsraten



In Deutschland werden von Zahnärztinnen und Zahnärzten pro Jahr schätzungsweise 1,3 Millionen Zahnimplantate gesetzt. Entsprechend der Einteilung von Medizinprodukten in insgesamt vier Risikoklassen werden Implantate – aus Titan oder Keramik – der Risikoklasse IIb zugeordnet (hohes Risiko). In dieser Gruppe befinden sich beispielsweise auch Intraokularlinsen.

Angesichts von mehr als 200 verschiedenen Implantatsystemen, die auch hierzulande verfügbar sind, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich als wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaft generell den Einsatz von Implantatsystemen, die wissenschaftlich dokumentiert und deren Langzeiterfolg in klinischen Studien nachgewiesen wurde. „Diese Studien belegen, dass die Erfolgsraten einer Implantattherapie nach zehn Jahren zwischen 93 und 98 Prozent liegen. Wir als Gesellschaft kooperieren darum auch nur mit Herstellern, die eine qualitäts- und wissenschaftlich orientierte Entwicklungsarbeit leisten“, sagt DGI-Präsident Prof. Dr. Frank Schwarz.

„Wir empfehlen auch Patientinnen und Patienten, im Falle einer geplanten Implantatbehandlung, ihren Zahnarzt oder ihre Zahnärztin zu fragen, ob für das jeweils empfohlene System der Langzeiterfolg wissenschaftlich belegt ist.“ Auch die Deutsche Stiftung Implantologie, eine Stiftung der Gesellschaft, setzt sich für eine gute Patienteninformation ein.

Die Gesellschaft begrüßt die neue europäische Verordnung über Medizinprodukte (MDR), die bis 2020 bisherigen Regelungen ablöst, aber ihre Wirkungs bereits jetzt schon entfaltet. Prof. Schwarz: „Die CE-Kennzeichnung ist per se leider kein Beleg für eine klinische Dokumentation. Durch die neue Medizinprodukteverordnung werden nun die Anforderungen an eine Zulassung und zukünftige Rezertifizierung deutlich verschärft. Eine qualitativ hochwertige klinische Dokumentation obliegt dann nicht mehr nur dem good will des Herstellers.“


Lehrkonzept der Behindertenorientierten Zahnmedizin der Universität Witten/Herdecke ausgezeichnet



Die Art und Weise, wie die Universität Witten/Herdecke die Studierenden der Zahnmedizin auf die Behandlung von Behinderten vorbereitet, ist in der letzten Woche beim Deutschen Zahnärztetag 2018 ausgezeichnet worden. Eine Arbeitsgruppe der Universität Witten/Herdecke, bestehend aus Prof. Dr. Andreas Schulte, Dr. Michael Egermann, Dr. Peter Schmidt (Lehrstuhl für Behindertenorientierte Zahnmedizin) und Prof. Dr. Jan Ehlers (Lehrstuhl für Didaktik und Bildungsforschung im Gesundheitswesen) erhielt einen der drei Förderpreise für Innovative Ideen der Kurt-Kaltenbach-Stiftung. An der Preisverleihung war auch die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) beteiligt, die wissenschaftliche Dachorganisation für zahlreiche unterschiedliche zahnmedizinische Arbeitsgemeinschaften und Arbeitskreise.

Die Autorengruppe erhielt diesen Preis für die wissenschaftlichen Arbeit „Evaluation eines neuen Unterrichtsmoduls zur Vorbereitung von Studierenden im Fach Zahnmedizin auf die Behandlung von Patienten von Behinderung“. Das Modul besteht darin, dass Studierende im Fach Zahnmedizin, die sich im klinischen Teil des Studiums befinden, in Dreiergruppen 5 Stationen zur Kommunikation mit und zur Untersuchung von Patienten mit Behinderung durchlaufen. Die Themen sind: Kommunikation 1) mit Patienten mit geistiger Behinderung und deren Betreuer, 2) mit Patienten mit Cerebralparese, 3) mit Patienten, die im Rollstuhl sitzen, 4) mit Patienten, die blind sind und 5) mit Patienten, die Unterstützung bei der Mundpflege benötigen. Prof. Andreas Schulte ist seit 2015 der Inhaber des ersten und bisher einzigen Lehrstuhls für Behindertenorientierte Zahnmedizin in Deutschland. Unter seiner Führung wurde das neue Modul entwickelt und als fester Bestandteil in den Lehrplan des Zahnmedizinstudiums an der Universität Witten/Herdecke aufgenommen.

Die Studierenden übernehmen in den 5 Stationen abwechselnd die Rolle des Patienten, des Zahnarztes und der zahnmedizinischen Fachhelferin. Die bisher 70 Teilnehmer an diesem Modul füllten vor und nach der Teilnahme an diesem neuen Praktikum einen Fragebogen aus, der von den o.a. Autoren entwickelt worden war. Das Hauptergebnis dieser Studie war, dass 92% der Befragten die Teilnahme an diesem Praktikum positiv bewerteten. Ergänzend stellte Prof. Schulte fest: „Es ist sehr erfreulich, dass 98% der Teilnehmer ihren Kommilitonen aus anderen Universitäten empfehlen, an diesem Modul teilzunehmen. Ich bin gern bereit, andere Universitäten bei der Einführung dieses Moduls zu unterstützen“. „Genau diese Pilotfunktion, die jetzt verdient ausgezeichnet wurde“, so die zuständige Projektleiterin Silvia Eller von der Software AG – Stiftung, „hat uns vor fünf Jahren dazu bewogen, die Errichtung des Lehrstuhls zu ermöglichen. Wir freuen uns mit den Preisträgern und hoffen, dass von Witten/Herdecke auch in Zukunft weitere innovative Impulse ausgehen, die die zahnmedizinische Betreuung von Menschen mit Behinderungen mittel- bis langfristig verbessern können.“ Bildunterschrift: v.l.n.r.: Prof. Dr. Jan Ehlers, Dr. Michael Egermann, Dr. Peter Schmidt und Prof. Dr. Andreas Schulte

11.12.2018 DGA | Quelle: Universität Witten/Herdecke (idw)


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